Wie bereitet man Druckdaten korrekt vor?
1. Datenaufbereitung
Dateien sollten als PDF 1.4-Dokumente gemäß dem PDF/X-3-Standard vorbereitet werden.
Die Auflösung der in digitalen Dateien enthaltenen Bilder darf nicht niedriger als 300 dpi sein.
Der TIL-Wert (Total Ink Limit) darf 340% für gestrichenes und 300% für ungestrichenes Papier nicht überschreiten.
Texte in Pfade umgewandelt oder eingebettete Schriften.
Das Drucklayout muss die Netto-Formatmarkierungen (Schnittlinien) enthalten.
Falls erforderlich, akzeptieren wir offene Dateien (Corel Draw, Adobe Illustrator, Adobe InDesign). Texte sind in diesem Fall in Pfade umzuwandeln oder die notwendigen Schriftarten beizufügen.
Bilder und alle grafischen Elemente müssen im CMYK-Farbraum oder in Graustufen vorliegen.
2. Layout
Alle Produkte in unserem Shop verfügen über eine Vorlage zur Projektvorbereitung. Diese befindet sich auf der jeweiligen Produktseite.
Jede Seite im Dokument muss umlaufend 3 mm Beschnitt enthalten.
Stanzformen erfordern einen Beschnitt von 5 mm.
Die Stanzkontur muss als Sonderfarbe mit dem Namen "Stanzform" und aktivierter Option "overprint" angelegt werden. Die Stanzform muss als Vektorlinie definiert sein.
Arbeiten mit partieller UV-Lackierung müssen so vorbereitet werden, dass in den Druckdaten eine zusätzliche Sonderfarbe mit der Bezeichnung "Lack UV" angelegt ist und die Option "overprint" aktiviert wurde.
Wichtige Text- oder Grafikelemente müssen mindestens 5 mm vom Beschnittrand entfernt sein.
Die minimale Linienstärke bei einfarbigem Druck beträgt 0,2 pt.
Linien im Gegen- oder Mehrfarbdruck sollten eine Stärke von mindestens 0,75 pt haben.
Für eine tiefere Schwarzdarstellung in Flächen wird eine Zusammensetzung aus vier Farben empfohlen. Empfohlen: C 30, M 30, Y 30, K 100.
Zur Vermeidung von Passerdifferenzen sollten Überfüllungen (Trapping) angelegt werden.